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Borderline-Persönlichkeitsstörung: Kinder- und jugendpsychotherapeutische Ansätze

| Fachveranstaltung

Am 31.10.2019 wird die 15. Borderline Tagung in Basel stattfinden. Dieses Jahr wird das Thema "Borderline und Elternschaft" im Fokus stehen und mit zwei Blickwinkeln in der Tagung betrachtet.

Im ersten Teil stehen in zwei Vorträge die Herausforderungen einer Borderline Erkrankung und Elternschaft im Fokus. Im zweiten Teil der Tagung beschäftigigen sich zwei Vorträge mit dem Thema, was es bedeutet als Elternteil ein Kind mit Borderlinestörung zu haben.

Am 31.10.2019 wird die 15. Borderline-Tagung in Basel stattfinden. Dieses Jahr stellen wir das Thema «Borderline und Elternschaft» in den Fokus und beschäftigen uns mit dem Thema aus zwei Blickwinkeln: Im ersten Teil der Tagung setzen wir uns damit auseinander, welche besonderen Herausforderungen die Borderline-Störung für das Elternsein mit sich bringt, ob trotz dieser Erkrankung eine ausreichend gute Elternschaft gelingen kann und welche Unterstützungssysteme hierfür genutzt werden müssen.

Hierfür haben wirmit Babette Renneberg eine international bekannte Referentin gewonnen, die sich in ihrem Vortrag mit dem Thema „Borderline und Mutter sein“ auseinandersetzt. Der zweite Vortrag wird aus dem MST-CAN-Team Basel-Stadt kommen. Jill Huberty, Daniela Jordi und Andreas Ritter beschäftigen sich mit den Fragen, wie man in MST-CAN mit Borderline-Eltern arbeitet, wie sich die Erkrankung auf das Familiensystem und die kooperierenden Helfersysteme auswirkt und wie man versuchen kann, diese so zu koordinieren, dass sich eine Familie trotz der Symptome positiv entwickeln kann.

Im zweiten Teil der Tagung wollen wir uns dann damit beschäftigen, was es bedeutet, als Elternteil ein Kind mit einer Borderline-Störung zu haben und uns mit der Belastung auseinandersetzen, die diese Erkrankung für die Eltern und das Umfeld bedeuten kann.

Claudia Trasselli berichtet über den Umgang mit Eltern bei der Dialektisch-Behavioralen Therapie für Adoleszente. Im Abschlussvortrag der von Susanne Schlüter-Müller eingeleitet wird, berichtet Roland Käser als Fachperson und gleichzeitig betroffener Elternteil, welche Auswirkungen es haben kann, wenn die Diagnose einer Borderline-Störung bei einer betroffenen Jugendlichen nicht gestellt wird.

Wir sind sicher, mit diesen Themen wichtige klinische Fragen zu berühren, die nicht nur in klinischen Settings, sondern eben auch für das gesamte psychosoziale Netz grosse Herausforderungen darstellen, und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Tagung zahlreich besuchen würden.

Prof. Klaus Schmeck Dr. Marc Schmid

 

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis 30.09.2019 an:

Michèle Loeliger
Kinder- und Jugendpsychiatrische Forschungsabteilung
Schanzenstrasse 134056 Basel

Tel. +41 61 265 89 69

E-Mail: michele.loeliger@upk.ch

Herzliche Grüsse
Michèle Loeliger

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