News

Das NAP am WORLD CONGRESS OF PSYCHIATRY 2017, Berlin

13. Oktoer2017

Ein spannender WPA 2017 in Berlin ist zu Ende. Leider zeigt es sich, dass Angehörigenthemen weiterhin lediglich eine Randerscheinung in der Auseinandersetzung sind. Erfreulicherweise konnte das im WPA integrierte Symposium "Angehörige in der Psychiatrie" dennoch vor vollen Rängen durchgeführt werden.

Hier finden Sie die gesammelten Unterlagen zu den einzelnen Referaten.

Referat Glauser/Lampert/Scherer/Brakowski

Unterlagen zum Dreiländerkongress Pflege in der Psychiatrie Bern

06. Oktoer2017

Edith Scherer und Thomas Lampert haben einen Workshop am diesjährigen Dreiländerkongress  Pflege in der Psychiatrie in Bern gestaltet. Unten finden Sie die Unterlagen zum Workshop.

Workshop-Unterlagen

Weiter auch noch das Referat von Thomas Lampert

Referat Lampert

Unterlagen zum SGPP-Workshop

14. September 2017

Edith Scherer und Thomas Lampert haben einen Workshop am diesjährigen SGPP-Kongress in Bern gestaltet. Unten finden Sie die Unterlagen zum Workshop.

Workshop-Unterlagen

Kinder und Jugendliche als Angehörige

31. August 2017

Kinder- und Jugendliche erleben eine belastende Familiensituation, wenn ein Elternteil psychisch krank ist. Sie haben ihrerseits Fragen und Bedürfnisse und brauchen selbst häufig auch Hilfe.

Um Kindern von Patientinnen und Patienten der Kliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (KPPP) im Kanton Solothurn möglichst früh, nämlich dann, wenn Probleme noch nicht offensichtlich sind, Hilfsangebote machen zu können, braucht es den Weg über eine Sensibilisierung der betroffenen Eltern. Unsere Zielsetzung ist deshalb, Patienten der KPPP, welche auch Eltern sind, ein Angebot zu machen, welches sich inhaltlich auf die Unterstützung der Kinder konzentriert.

Flyer

Mama, warum weinst du?

22. August 2017

Mama, warum weinst du? Wenn Kinder unter der Depression der Mutter leiden, entwickeln sie oftmals Schuldgefühle. Hilfe bekommen sie meist nicht.

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Newsletter 2017-2

17. August 2017

Gerne machen wir auf den aktuellen Newsletter aufmerksam, welcher die Mitgliederinstitutionen in den kommenden Tagen auch in gedruckter Form erreichen wird. Schwerpunktthema sind die Angehörigen in der Forensik. Lesen Sie ein Interview mit zwei Vorstandsmitgliedern des BApK sowie weiter informative Artikel zu aktuellen Büchern, Filmen und Themen.

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«Die Angehörigen haben ein Anhörungsrecht»

27. Juli 2017

Etwas verspätet das Interview von Sibylle Glauser auf Spectra-Online zur Situation der Angehörigen (Bild Spectra-Online): http://www.spectra-online.ch/de/spectra/themen/ldie-angehoerigen-haben-ein-anhoerungsrecht-r-617-10.html

Rezension zu Angehörige in der Psychiatrie

24. Juli 2017

Im unbeirrbar InfoForum für Angehörige psychisch Kranker in Bayern ist eine Rezension zum Buch Angehörigen in der Psychiatrie erschienen.

SCHON GELESEN?

Klein und unauffällig kommt dieses, erst im Frühjahr 2017 in der Reihe „Basiswissen“ des Psychiatrie Verlages erschiene, Büchlein daher. Mir erscheint es fast als entspräche dieses bescheidene Äußere dem Auftreten vieler Angehöriger bei ihren Begegnungen mit der Psychiatrie: Zurückhaltend und möglichst unauffällig. Und dann entdecke ich diese Parallele wieder, wenn ich mir den Inhalt des Buches durchlese.
Er ist stark, aussagekräftig, dicht, erklärend, emotional berührend, und von großem Gewicht. So ist es doch auch mit den Angehörigen: Werden sie in die Behandlung einbezogen, werden sie erst einmal gehört und ernst genommen, wird deutlich wie wichtig sie für den Genesungsprozess sind und wie
sehr erfüllt sie von Emotionen, Belastungen, aber auch von Hilfe für den erkrankten Menschen sind.
Ich bin den beiden Autoren, Edith Scherer und Thomas Lampert, beide schweizerische Psychiatriefachpflegekräfte, persönlich dankbar für dieses Buch und wünsche mir, dass es von vielen ihrer Kollegen gelesen wird und dass es Angehörige bestärkt, sich für ihre Beteiligung an der Behandlung stark zu machen. Es ist so klein und mit 17,95 Euro für ein Fachbuch auch noch so kosten günstig, dass es sich jeder Arzt in der Psychiatrie in seine Kitteltasche stecken könnte – sofern er noch einen Arztkittel trägt.
Diese Bedeutung wünsche ich diesem Buch. Endlich einmal ist zusammenfassend zu lesen, welchen Belastungen Angehörige ausgesetzt sind, welche Bewältigungsstrategien ihnen zur Verfügung stehen und welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es mit Angehörigen gibt. Ein eigenes Kapitel ist den Kindern von psychisch erkrankten Menschen gewidmet. „Kinder als Angehörige“, sie dürfen niemals unbeachtet bleiben, wenn sich ein Vater oder eine Mutter in psychiatrischer Behandlung befindet. Doch eigentlich dürfen das alle Angehörige nicht, die in einem engen emotionalen oder räumlichen Verhältnis zum Erkrankten leben.
Ich bin mir sicher, sowohl „alte Hasen“ unter den Angehörigen als auch unter professionell Tätigen können von der Lektüre dieses Buches profitieren, Neubetroffene und junge Mitarbeiter sowieso. Für viele Angehörige ist es erst einmal eine riesengroße Entlastung, wenn sie lesen oder hören, dass ihre
Ängste, ihre Schuldgefühle, ihre Hilflosigkeit, eine ganz natürliche Reaktion sind, wenn ein nahestehender Mensch unter einer psychischen Erkrankung leidet. Auch dass es selbstverständlich ist, dass der Ausbruch oder auch der chronische Verlauf einen entscheidenden Einfluss auf das Familiengefüge und die eigene Biographie hat. Mit diesem Wissen können sie selbstbewusster an die Forderung nach Einbeziehung herangehen.
Die Zusammenarbeit mit Angehörigen ist das zweite Hauptthema. Dabei geht es um Möglichkeiten der aktiven Einbeziehung, um verschiedene Formen der Einbeziehung, um Umgang mit der Schweigepflicht und um Unterstützung der Angehörigen.
Auf dem Klappentext des Buches steht zu lesen: „Für eine umfassende Behandlung psychisch erkrankter Menschen gehört der Einbezug des sozialen Umfeldes dazu. Bedürfnisse, Erwartungen und Ressourcen sowie auch die persönlichen Grenzen der Angehörigen brauchen im psychiatrischen Alltag ein Gehör. Das Buch hilft, die Situation von Angehörigen zu erfassen, und formuliert praxisbewährte Leitlinien für den Alltag.“ Damit ist nicht zu viel versprochen und schon gar nicht zu viel gefordert!

Gelesen von Alexandra Chuonyo

Angehörige in der Psychiatrie; Edith
Scherer und Thomas Lampert; Psychiatrie
Verlag GmbH, Köln 2017; ISBN: 978-3-
88414-638-5; 150 Seiten; 17,95 Euro

 

 

"Ein lösungsorientiertes Kommunizieren aller ermöglichen"

15. Juni 2017

Im Deutschen Ärzteblatt ist ein Interview mit Thomas Lampert zum Einbezug von Angehörigen in eine psychiatrische Behandlung erschienen.

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